Probier’s mal mit Gemütlichkeit

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Probier’s mal mit Gemütlichkeit. Mit Ruhe und Gemütlichkeit…“ Als Kind – einfach. Als Erwachsener -schwierig. Besonders nach einem anstrengenden Umzug, der uns manchmal den letzten Nerv raubt. Das Ergebnis: home sweet home, was ist das nochmal? Das lässt sich ändern. Fünf einfache Dekorationstipps und meine privaten Lieblingsstücke, zeige ich euch hier.

Es gibt diese anstrengenden Tage an dem nichts schöner ist, als die Vorstellung endlich zu Hause zu sein. Wir freuen uns auf die Ruhe und entspannte Zeit, um unseren Akku wieder aufzuladen. Besonders nach einem Umzug fällt das oftmals sehr schwer. Oh oh Ladehemmung in Sicht. Ob Ihr es glaubt oder nicht – mit ein paar kleinen Hilfsmitteln wird jedes Eigenheim zur Wohlfühloase. Es nennt sich Dekoration.

Ok, ich gebe es zu. Früher, vor meiner eigenen Wohnung, war das ein Fremdwort für mich. Doch kaum im ersten eigenen Zuhause angekommen, musste ich meine Meinung schnell revidieren. So habe auch ich nach 24 Jahren verstanden – ohne geht es einfach nicht.

#1. Pictures please

Ihr seid, wie ich, kein Fan von farbigen Wänden? Ein auffälliges Bild mit knalligen Farben ist DIE perfekte Lösung. Ein absoluter Eyecatcher, der auch dem sterilsten Ambiente ein tolles fresh-up gibt.

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Foto: © afabuleux.de

Dieses Bild habe ich, während einer meiner Onlineshopping-Attacken (bedeutet: eigentlich brauche ich nichts, aber gucken schadet ja nicht) entdeckt. Nun hat mein weißes Wohnzimmer einen Hingucker mit WOW-Effekt.

Gekauft bei – Juniqe

#2. Noch mehr davon

Weniger ist mehr? Nicht unbedingt. Mit gerahmten, privaten Fotos oder anderen kleinen Bildern ist es völlig egal, wo Ihr wohnt und wie lange schon. Denn schöne Erinnerungen und ein Stück der alten Heimat habt Ihr dann sowieso immer auf Lager. Selbst eine ganze Bilderwand ist nicht zu viel des Guten. Ein Blick darauf wird genügen, um euch den Tag zu versüßen. Garantiert.

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Foto: © afabuleux.de

Diese gezeichneten Bilder habe ich, während meines Auslandssemsters in London, auf einem tollen Markt ergattert. Nachdem diese nun ein Jahr lang in einem Karton hausen mussten, haben sie jetzt einen festen Platz gefunden – auf der Schlüsselablage in meinem Flur.

#3. Der Trick steckt im Detail

Auf das Aussehen vieler Sachen achten wir, komischerweise, automatisch nicht. Schirmständer und Mülleimer sind typische Beispiele dafür. Doch warum etwas Unauffälliges kaufen, wenn es auch ausgefallen und schick geht?

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Foto: © afabuleux.de

Diesen Korb im „Metallic-Look“ nutze ich für Papiermüll direkt neben meinem Schreibtisch. Wirkung: „Wie schön, woher hast du den denn?“ Auch mit kleinen Details lässt sich eine große Wirkung erzielen.

Gekauft bei – H&M Home

#4. Aus Alt mach Neu

Ich gehöre zu den Menschen, die sich schwer von Dingen trennen können. So finden sich in den Tiefen einiger Kartons noch alte Schulhefte, Fotos, Schmuck oder auch Sachen wie diese wieder.

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Foto: © afabuleux.de

Diese drei schönen Stücke habe ich schon seit meinem zehnten Lebensjahr. Kaum zu fassen, aber wahr. Im Teenageralter landeten diese im Schrank und nach meinem Umzug in einem Karton. Jetzt sind sie tolle Highlights auf meiner Kommode. Getreu dem Motto: aus Alt mach Neu.

#5. Licht ins Dunkel bringen

Kerzen. Ich liebe sie. Nebeneinander im einheitlichen Look oder in verschiedenen Farben, ob an oder aus – es ist völlig egal. Denn ihre Wirkung verfehlen sie niemals.

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Foto: © afabuleux.de

Pluspunkt: auch bei einem Stromausfall sind sie äußerst nützlich und allemal schöner, als das grelle Taschenlampenlicht.

 

Ihr habt gerade gefühlte 100 Kisten ausgepackt, alles eingeräumt, aufgebaut und gestrichen? Dann habt Ihr wahrscheinlich einen Umzug hinter euch. So richtig heimisch fühlt Ihr euch noch nicht? Dann versucht es doch einfach mit ein wenig Dekoration. Denn manchmal können eben auch Kleinigkeiten etwas ganz Großes bewirken. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Gönnt euch etwas Ruhe und macht euer Zuhause zur eigenen Wohlfühloase.

Probier’s mal mit Gemütlichkeit ein Lied, ein Satz oder nennen wir es doch eine Philosophie, die definitiv keinerlei Altersbeschränkung kennt.

 

Ann-Christin (AC)

2 Comment

  1. Bemerkenswerter Beitrag. Allerdings will ich betonen, dass Dinge nicht immer so einfach sind. Bodenständigkeit ist oft eine Tugend.

    1. afabuleux says: Antworten

      Vielen Dank für den lieben Kommentar. Ja, da kann ich Dir absolut recht geben… Geduld ist tatsächlich eine Tugend und manchmal müssen wir uns auch einfach selbst daran erinnern mehr Entspannung in unser eigenes Leben zu bringen. 🙂

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